Ökumenische Messe an der Volksschule Gurnitz
Am 18.09.2024 fand an der Volksschule Gurnitz eine ganz besondere ökumenische Messe statt, die unter dem Thema „Das Haus meines Vaters – Zusammen“ stand. Schüler, Lehrer, sowie weitere Mitglieder der Schulgemeinschaft kamen in der festlich geschmückten Aula zusammen, um diesen besonderen Gottesdienst gemeinsam zu feiern.
Das Motto „Das Haus meines Vaters – Zusammen“ betonte die Bedeutung der Gemeinschaft und des Miteinanders, unabhängig von religiösen Unterschieden. In der ökumenischen Messe, die von Vertretern der katholischen, evangelischen, orthodoxen Kirche und islamischen Glaubensgemeinschaft gemeinsam geleitet wurde, stand die Botschaft im Mittelpunkt, dass wir alle Teil eines großen Ganzen sind – eines Hauses, in dem es Platz für jeden gibt.
Die Schüler beteiligten sich aktiv an der Gestaltung des Gottesdienstes. Mit liebevoll vorbereiteten Beiträgen, wie Liedern, Fürbitten und kurzen Rollenspielen, veranschaulichten sie das Thema „Zusammen“. Besonders eindrucksvoll war ein Theaterstück, in dem die Kinder symbolisch das Haus ihres Vaters bauten, das durch Vielfalt und Toleranz gestärkt wurde. Jeder Raum, der dabei belegt wurde, stand für Werte wie Freundschaft, Nächstenliebe und Verständnis.
Die musikalische Begleitung sorgte für eine feierliche und zugleich fröhliche Atmosphäre. Lieder, die zum Thema der Messe passten, wurden mit Begeisterung von den Schülern und allen Anwesenden mitgesungen.
In den Predigten wurde die Bedeutung von Zusammenhalt in der Schulgemeinschaft, aber auch im alltäglichen Leben hervorgehoben. Der Geistliche, Herr Pfarrer Marijan Plohl, ermutigte die Kinder, gemeinsam stark zu sein, füreinander da zu sein und das „Haus des Vaters“ in ihrem Herzen weiterzubauen, indem sie aufeinander Acht geben.
Am Ende der Messe versammelten sich alle Teilnehmer in einem großen Kreis, um ein gemeinsames Gebet zu sprechen, das die Einheit und den Zusammenhalt symbolisierte.
Die ökumenische Messe war ein gelungener Ausdruck von gelebter Toleranz und Zusammenhalt in der Schulgemeinschaft. Sie erinnerte alle daran, dass das „Haus des Vaters“ ein Ort der Begegnung, Offenheit und Liebe ist – ein Ort, der durch unser Miteinander erst lebendig wird.
