Großglockner: Den höchsten Berg Österreichs hautnah erleben!
Die vierten Klassen der Volksschule Gurnitz erlebten drei unvergessliche Tage im Kärntner Anteil des Nationalparks Hohe Tauern. Der Großglockner, mit seinen beeindruckenden 3.798 Metern der höchste Berg Österreichs, bildete dabei das Highlight der Projekttage. Die Kinder tauchten ein in die faszinierende Welt des Hochgebirges und entdeckten die reiche Tier- und Pflanzenwelt, die dieser einzigartige Lebensraum zu bieten hat.
Tag 1: Ein spannender Start in Winklern
Unser Abenteuer begann im Mautturm Winklern, wo wir herzlich empfangen wurden. Besonders beeindruckend war die Ausstellung „Kristallschatz“, die uns die geologischen Kostbarkeiten der Hohen Tauern näherbrachte. Die funkelnden Kristalle und Mineralien faszinierten uns alle und weckten unser Interesse an der Entstehungsgeschichte der Alpen.
Anschließend besuchten wir das Haus der Steinböcke, wo wir bei einer spannenden Führung viel über diese majestätischen Tiere erfuhren. Ein märchenhafter Film über den „König der Alpen“ rundete den Besuch ab und ließ uns staunen. Danach ging es auf den „Natura Mystica“-Weg, wo wir das sagenumwobene „Kachelmoor“ durchstreiften und nach wilden Kräutern suchten.
Den ersten Tag ließen wir gemütlich auf der „Feuerinsel“ ausklingen. Am Lagerfeuer grillten wir und genossen Steckerlbrot, während wir den Erlebnissen des Tages nachsannen.
Tag 2: Auf den Spuren des Tauerngolds
Am zweiten Tag machten wir uns auf die Suche nach dem „Tauerngold“. Wir wanderten ins Goldgräberdorf, wo wir unser Glück beim Goldwaschen versuchten. Mit Schaufel und Schüssel bewaffnet, suchten wir eifrig nach den glänzenden Nuggets und spürten den Geist der alten Goldgräberzeit.
Der Höhepunkt des Tages war die Auffahrt über die Großglockner Hochalpenstraße zur Kaiser-Franz-Josef-Höhe. Dort bot sich uns ein atemberaubender Blick auf den größten Gletscher der Ostalpen und den majestätischen Großglockner. Auf einem kleinen Rundweg entdeckten wir Murmeltiere und Steinböcke und genossen die faszinierende Aussicht von der Swarovski-Beobachtungswarte.
Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Ausstellung „Erlebnis Eis“. Wir lernten viel über die Welt der Gletscher und sahen im Anschluss einen informativen Film im Kino. Den Tag beendeten wir auf dem Weg der Legenden, wo wir die Wahlfahrtskirche St. Vinzenz besichtigten und die spannende Sage vom heiligen Blut und dem seligen Briccius hörten.
Tag 3: Abenteuer und Natur pur
Am letzten Tag stand eine kleine Wanderung zum „Jungfernsprung“ auf dem Programm, einem der imposantesten Wasserfälle im Mölltal. Die Kinder lauschten gespannt der Sage von der „jungen Frau“, die dem Wasserfall seinen Namen gab.
Nach der Wanderung erlebten wir im Seilgarten ein aufregendes Kletterabenteuer. Hier waren Geschicklichkeit, Teamgeist und Mut gefragt, als wir verschiedene Parcours in luftiger Höhe meisterten.
Ein weiteres Highlight war der Besuch eines ausgebildeten Suchhundes und seines Hundeführers. Wir lernten viel über den richtigen Umgang mit Hunden und durften dem Suchhund bei einer beeindruckenden Vorführung zusehen.
Zum Abschluss der Projekttage fuhren wir erfüllt von unvergesslichen Eindrücken und vielen neuen Erkenntnissen nach Hause. Die drei Tage im Nationalpark Hohe Tauern waren ein Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden. Der Großglockner und seine beeindruckende Umgebung haben uns gezeigt, wie faszinierend und vielfältig die Natur sein kann.
Hier der Link zu den Fotos / tukaj povezava do slik:
